Ihr kennt sie sicher, diese Stimme im Kopf, die sagt: „Das sieht doof aus“, „Du wirst es eh nicht so gut hinbekommen wie die Vorlage“, „Wieso hast du keine eigenen Ideen und malst nur ab?“.

Unser innerer Selbstkritiker ist per se nichts Schlechtes, er kann uns helfen, besser zu werden und unsere Ansprüche hoch zu halten. Doch meistens spricht diese Stimme viel zu laut und negativ zu uns und hindert uns daran, weiter zu machen und vor allem, Spaß bei der Sache zu haben.

Wie meine Lettering Bootcamp Teilnehmerin Jana mit ihrem inneren Selbstkritiker umgeht und wie sie wieder zu sich selbst gefunden hat, hat sie mir im Interview erzählt.

Wenn du das Interview lieber unterwegs als Audio anhören möchtest, kannst du es dir über einen Klick auf den Button hier herunterladen:

 

Jana ist 25 Jahre jung, lebt in Berlin und hat die gezwungene Extra-Freizeit während des Lockdowns genutzt, um das Bootcamp durchzuarbeiten.

Im Video sprechen Jana und ich über ihren Weg und Themen wie Kreativität in der Kindheit und im Teenageralter, Selbstzweifel und deren Wurzeln, und die Wichtigkeit von Offenheit beim Kreativsein.

Oft kennen wir nur den Kunstunterricht an der Schule und lassen uns davon beeinflussen und sogar bremsen. Auch Jana kann ein Lied davon singen, wie ihre KunstlehrerInnen Einfluss auf ihr kreatives Ich hatten.

Wir widmen uns ausgiebig dem Bereich Selbstkritik: Jana erzählt von ihrem inneren Selbstkritiker, wie sie gelernt hat, mit diesem umzugehen und was sie einer Person raten würde, die von sich sagt, sie sei nicht kreativ.

Das solltest du dir unbedingt anhören; vor allem, wenn auch dein innerer Kritiker sich gern (ungefragt) zu Wort meldet und dir deine Motivation am Lettern raubt.

Außerdem erzählt Jana im Video, warum YouTube Tutorials sie ungeduldig machen (… also ich kenne das auch! Du?), wie sie von einer Meditations-App zu Handlettering gefunden hat und was sie früher von „Handlettering“ dachte.

Mein Lieblingszitat aus dem Interview:

„Ich habe gelernt, dass Kunst oder Kreativsein gar nichts mit Vergleichen zu tun hat, weil es etwas Subjektives ist. Das, was ich an meinem Werk bemängle, findet der andere auf einmal total interessant, außergewöhnlich, einzigartig. Ich finde, darauf kommt es an. Dass man nicht kopiert, sondern Einzigartigkeit schafft, durch sein eigenes Werk.“

… und diese Einzigartigkeit kann man auch gut in Janas Entwicklung sehen! Hier siehst du ein kleines Vorher-Nachher Bild: Links ist eines von Janas allerersten Letterings – noch vor ihrer Zeit beim Lettering Bootcamp. Das tolle „Shoot the moon“-Werk rechts ist ihr Stand nach dem Bootcamp.

Student Stories Interview: Jana

Ich bin mega begeistert von ihrer Entwicklung – du auch?

Wenn du dir noch weitere Werke von Jana ansehen willst oder mit ihr in Kontakt treten möchtest, findest du sie auf ihrem Instagram-Kreativaccount.

Erzähl mir jetzt noch in den Kommentaren, welchen Satz deines inneren Kritikers du immer wieder hörst!

Alles Liebe,
Deine Lea